Ich will mein Auto!
Für die Hochzeitfeier wollten wir ein ungewöhnliches Auto bestellen. Da gefiel uns eine kleine Werbung in einer Zeitschrift. Die Firma bot das Retroauto “Tschajka”, die Limousine der
Kommunistischen Zeit. Nach einigen Telefonaten mit der Firma wurden die Einzelheiten über die Vermietung geklärt und wir freuten uns auf das ungewöhnliche Gefährt zur Hochzeit.
Anderthalb Monate vor der Hochzeit sollten wir die Vorkasse leisten. Vor der Bezahlung wollten wir uns das Auto ansehen und einen Vorgeschmack auf die Fahrt zur Kirche bekommen. Unsere
Nachfrage beantworteten die Damen aus der Autovermietung mit einer klaren Absage. Da wir uns verweigerten die Vorkasse zu bezahlen, ohne das Auto zu sehen, telefonierten die Damen mit dem Fahrer. Schnell
hat sich herausgestellt, dass das Auto nicht die versprochene Farbe hat (Das Auto war nicht weiß, sondern schwarz.). Nach einer erneuerten Bitte, das Auto zu sehen, meinten die Damen, dass wir erst die
Vorkasse bezahlen und dann einen Termin zur Besichtigung machen sollten. Die Weigerung uns das Auto zu zeigen und das Drägen die Vorkasse sofort zu bezahlen, machten uns unsicher und wir stornierten die
Buchung.
Jetzt versuchen wir über einer anderen Autovermietung, einen Tschajka zu bekommen. Wenn das aber nicht klappt, müssen wir uns mit einem anderen Auto zufrieden geben. Vielleicht ein Lincoln!
Aber nein, ich kann das nicht: Ich will mein Auto!
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